Über den einen Wunsch, den wir gerade alle haben.

Ich weiß nicht, ob ich schon ein echter Blogger bin? Ich sehe mich erst auf dem Weg dahin. Dennoch fühle ich mich schon angesprochen, auch einen Beitrag zur Blogparade* unter dem Leitmotiv „Wie wollen wir in unserer Gesellschaft leben?“ zu schreiben. Wobei mir lange nicht einfiel wie ich anfange… Bewundernswert finde ich die Leute, die fokussiert ihre Gedanken dazu niederschreiben können. Bei mir ist es oft nur wie ein Gefühl, kann es aber nicht in richtige Worte fassen. Ich frage mich zur Zeit speziell, wie will ich überhaupt in dieser WELT leben. Denn vor allen Dingen wünsche ich mir eins: Weltfrieden. Für ganz weit weg, weil es einfach so oft immer wieder bedrohlich auch für uns wirkt, was passiert. Weil es traurig ist, was geschieht. Und im Nahen, also in unserem Land, weil ich einfach keine Lust mehr habe auf die negativen Schlagzeilen. Und auf das Disskutieren, ob ich das wohl gut fände, dass ‚die Ausländer’ hier ihr kriminelles Unwesen treiben. Ich halte tatsächlich gern zuviele Nachrichten von mir fern, höre und schaue ungern tägliche Nachrichten – Sendungen, weil es eben schlechte Stimmung bringt. Und: ich möchte nicht pauschal verurteilen. Positiv zu sein und zu bleiben ist gerade nicht einfach, deswegen soll man es aber jeden Tag probieren, nur positive Ereignisse, Gedanken und Erlebnisse in sich hereinzulassen. 

Wie schön sind zb Reiseberichte über Asien, Amerika, Afrika, Europa. Gestern haben wir in einer Sendung über Lettland gesehen, wieviele Menschen zu einem großartigen Sängertreffen zusammen kommen (22.000 Sänger, 153.000 Zuschauer)und einfach gemeinsam singen. Ein schöneres Gemeinschaftserlebnis kann es gar nicht geben. Freude und Liebe wird geteilt, nichts anderes. https://m.youtube.com/watch?v=knWDQ6812M0

Man möchte einen Zauberstab haben und alle Bomben der Welt sich auflösen lassen, man möchte dass die auf Social Media geteilten positiv machenden Posts sich auf alle Menschen übertragen und der Wettergott soll endlich mal die Regenwolken richtig verteilen. Der Satz „wir können doch sowieso nichts tun“, ist frustrierend und ermüdend. Oft unterhalten wir uns auch an der Arbeit über die aktuellen Themen. Immer haben wir neben unseren Mitgefühlbekundungen und Meinungen auch diese kleine Hoffnung, dass alles gut wird. Doch dann sagt jemand, dass wir uns wohl abfinden müssen mit dem Schlechten auf der Welt. Es wird nie aufhören. Keine zufriedenstellende Aussicht, aber Realität. Wir könnten weiter versuchen zu beten. Wir sollten in unserem Umfeld das beste machbare versuchen. Wir sollten die Hoffnung beibehalten und das Gefühl, helfend und positiv inspirierend für andere dazusein. 

Nächstes Weihnachten gehen wir wieder in die Kirche und auch da wird alles was nicht gut lief in diesem Jahr wieder auf den Tisch kommen. Und dann werden wir Lieder singen und ich habe für kurze Momente dieses mit allen verbundene Gemeinschaftsgefühl und ein kleines Stück Weltfrieden zeigt sich.

*Thüringer Blogparade: Aktion der ‚Thüringen Bloggt Gruppe‘.

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Anke Radzio sagt:

    Dein Blog ist toll, realistisch und interessant geschrieben; er gefällt mir sehr gut und für mich bist du eine Bloggerin 😊 Ich bewundere es, Gedanken so niederschreiben zu können. Weiter so, ich freue mich auf die nächsten Blogs. LG Anke

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