20 Cappuccinos in vier Tagen

Nach zwei Anläufen zum Schreiben in den letzten drei Jahren („Heiße Tage in Ligurien.“ & „Italien Italien!“) wage ich nun endlich wieder einen zielgerichteten Versuch. Yeahhh! Mein Reisebericht zu unserem fünftägigen Trip nach Venezia, Venetien, Venedig – „La Serenissima“ – die Durchlauchtigste wird diese besondere Stadt auch genannt. Wie wir unterwegs waren? Mit dem Zug!…

Jahrestag und Feierlaune.

Dieser Tage fiel mir auf, dass ich mein einjähriges verschwitzt habe. Mein einjähriges mit der Narbe auf der Brust. Hach, wie doch die Zeit vergeht. Wie schnell sich alles immer weiter dreht, die Jahreszeiten, die Arbeit, die Freizeit, das Erwachsenwerden der Kinder. Und ehrlich gesagt, sehne ich mich in die Langsamkeit des letzten Jahres zurück….

Drei Tage Rotterdam.

Neulich, als wir in Brugge, Belgien waren, haben wir festgestellt, dass die Autofahrt in diese Richtung fast weniger lang ist als an die Ostsee. Und schauten, welche Städte wir in der Benelux-Region noch nicht besucht hatten. Danach diskutierten wir ein wenig, ob wir nun schon einmal in Rotterdam waren oder nicht. Ich sagte ‚Ja’, mein…

Speeddating, Waldzauber und ein letztes Mal Tränen.

Reha Erfahrungen. Als ich am Anfang meiner Erkrankungszeit über das Danach nachdachte, war ich der Meinung, eine Reha (bzw. in meinem Fall heißt es ja noch Anschlussheilbehandlung), ist nichts für mich. Mich mit anderen Krebspatienten auszutauschen, was soll mir das bringen? Vielleicht zieht es mich ja nur mental herunter. Nein, das möchte ich eigentlich nicht….

Drei von 69.000. Neunundsechzigtausend!

Teil I Eine von uns ist 33, hat ihre Krankheit überstanden und fängt nach einem Jahr wieder an zu arbeiten. Eine von uns ist 52, weiß seit ein paar Monaten dass sie metastasiert ist und nun Medikamente ihr ganzes Leben einnehmen wird. Eine von uns ist 48, hat nur noch eine Brust und weiß immer…

Drei von 69.000. Neunundsechzigtausend!

Teil II Wie reagierte Dein Umfeld und was tat Dir gut in dieser Zeit? Bianca: Ich hatte den besten Rückhalt durch meine Familie und Freunde. Meine Familie wohnt nicht um die Ecke. Eben mal vorbeischauen, war nicht drin. Meine Mama war dennoch öfter zu Besuch da. Auch auf meine Freundinnen und Freunde konnte ich immer…

Man muss auch mal negativ sein dürfen.

In meiner aktuellen Phase, der Krankheitsphase, höre ich oft den Satz: du bist ja so ein positiver Mensch. Ob das Familienmitglieder sagen oder Freunde, Kollegen oder Bekannte. Egal. Sie sagen es, weil sie nur einen Teil von mir wahrnehmen. Den sie sehen, wenn wir uns sehen. Dass was ich zeige. Das was ich erlebe. Weil…

Countdown zum Mut/ Wutausbruch

Ich wünsche mich zurück, in eine Zeit wo alles in Ordnung war. Ans Meer, in die Berge, in meinen Kursraum, auch an meine Arbeitsstätte, in eine stressig schöne Zeit ohne den F*CK Krebs. Aus meinen Notizen. 23.3. Abends: ich freue mich soooo, dass ich morgen früh nicht deswegen aufstehen muss, um zur Therapie zu gehen….

Was uns gut tut: Musik die uns berührt.

Auch wenn das Internet manchmal eher Fluch ist mit seinen vielen Verlockungen, so ist es doch auch oft ein Segen. Es sind inzwischen einige Menschen, die ich ohne Social Media nie kennen würde geschweige denn kennengelernt hätte. Eine davon ist Anika. Darf ich vorstellen: Anika, Erfurts vielseitigste Singersongwriterin. Juni 2021: Ihr Profil wird mir auf…

Was uns gut tut: The Little Things.

Kurz vor Weihnachten bekomme ich eine Geschenktüte von meiner lieben Gabi. Der Inhalt spricht alle Sinne an. Mit Kleinigkeiten. Ein Buch ist dabei mit dem Titel: „Was mein Leben reicher macht“. Neugierig lese ich rein und freue mich auf eine ruhige Stunde, in der ich es ganz lesen kann. Es sind lauter kleine und klitzekleine…