Winter Wonderland.

Dieser Winter, ausgerechnet DIESER, wird wieder mal ein Richtiger. Wo wir doch eigentlich Zuhause bleiben sollen, zieht es uns nach draußen. Das Weiß zieht uns magisch an. Warum sind wir nur so Schneegeil? 😉😍

Letztes Wochenende bin ich mit meinem Sohn durch unseren winterlichen Hauswald spaziert, schön war es, auf unserem Weg das Konzert der Spechte zu hören, und wie der harsche Schnee bestimmte Geräusche macht. Da mein Kind die unpassendsten Schuhe anhatte, konnte er gut „glännern“. Wir haben ein bisschen Reimezeit gehabt und nebenbei eben ein paar Wörter benutzt, die man, oder ich sage mal die junge Generation fast gar nicht mehr hört. Was reimt sich auf ‚harsch‘? Barsch, Marsch, Arsch…

Schnee ist einfach schön anzusehen, im Wald, auf den Bäumen. Es gibt fast keine Farben mehr, es wirkt alles wie ein schwarz/ weiß Gemälde. In den Orten im Thüringer Wald türmt sich der Schnee auf und rahmt die Straßen und Häuser, mitunter wirken sie wie verschlafen. Mit Sonne oder Nebel, jedesmal eine andere Stimmung, mal erfrischend und heiter, mal mystisch. Schneemänner wachsen wie von selbst aus dem Erdboden. Einige haben wir mit unseren Jungs auch gebaut in ihrer Kinderzeit und waren rodeln rodeln rodeln. Durch den Tiefschnee tappen und Schnee Engel machen. Warmen Tee oder Glühwein unterwegs trinken, die Aussicht auf die verschneite Landschaft genießen. Winter Wunderland.

Manche Gedanken setzen sich in unserem Herzen nieder wie der leise fallende Schnee.

Ernst R. Hauschka
Glitzerschneetag.

Ein frierender Schneemann ist sicher ein Wiederspruch, aber dennoch eine Beschreibung der menschlichen Natur: Nähert man sich dem Feuer, wird es warm und aufregend. Der Preis dafür ist das Dahinschmelzen und Vergehen.

Andreas Herteux

Wie Samen, die unter der Schneedecke träumen, träumen auch eure Herzen vom Frühling. Vertraut diesen Träumen, denn in ihnen verbirgt sich das Tor zur Unendlichkeit.

Kahlil Gibran

Sonnenschein ist köstlich, Regen erfrischt, Wind kräftigt, Schnee erheitert. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur verschiedene Arten von Gutem.

John Ruskin

Die Fotos sind aus dem Fundus auch der vergangenen Jahre, meist war es jedoch ein einziger Ausflug für den ganzen Winter oder aber die Ferienwoche, verbracht in Oberhof. Schöne Erinnerungen. ❤️

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