Einmal Paris und zurück. Virtuell und in Erinnerungen.

Heute wäre der dritte Tag unseres Städtetrips nach Paris, das erste Mal mit unseren Jungs. Ist es aber nicht, da uns C einen Strich durch die Urlaubsrechnung gemacht hat. Letzte Woche haben mein Mann und ich dann beschlossen, wir machen deshalb eine Paris Gedächtnis Woche. Mit Wein, Baguette, Croissants und leckerem Käse.

Paris, die schöne Zauberstadt, die dem Jüngling so hold-selig lächelt, den Mann so gewaltig begeistert, und den Greis so sanft tröstet. – Heinrich Heine

Ich konnte es bis dahin nicht aushalten, und habe schon am vergangenen Sonntag mit der französischen Zumba Ikone virtuell in (wahrscheinlich) ihrem Ankleidezimmer getanzt. Wir hätten uns ansonsten am heutigen Dienstag oder morgen in Montparnasse in nem riesigen Fitness Raum getroffen und ich hätte sie sicher nur von ganz weit weg gesehen. So am Bildschirm war es deshalb auch gar nicht schlecht.

Wenn wir dieser Tage abends auf dem Balkon sitzen werden, schauen wir auf die Lichtmasten des Stadions, die genau wie der Eifelturm genietet sind, und stellen uns vor, es wäre ebendieser. Dabei erinnern wir uns noch ganz genau an den Anblick, als wir im Jahr 2000 in Paris einfuhren, und der Stahlkoloss funkelte und lichtglitzerte wie ein Weihnachtsbaum. 

Meine eigene erste Begegnung mit Frankreichs Hauptstadt hatte ich, als ich 18 wurde. Anscheinend hatte ich wohl diesen großen Wunsch geäußert und so organisierten meine Eltern unseren gemeinsamen Ausflug nach Paris. Wir fuhren von Mönchengladbach aus mit einem Reisebus. Es war wirklich ein minitrip, einmal hin , die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anschauen und abends wieder zurück nach Deutschland. Zum anfüttern quasi. 

Ein paar Jahre später war ich mit meinem Mann dort, auch mit Reisebus, aber diesmal mit Übernachtungen, also viel mehr Zeit um Paris zu genießen. Es war gerade die Zeit, in der ich mich mit Camille Claudel und Rodin beschäftigte. So waren wir unter anderem im Rodin Musée. Tolle Skulpturen, gelesenes im Original bestaunen.

Wieder ein paar Jahre später war die Stadt der Liebe eine unserer letzten Stationen der Wohnmobil Tour (Italien, Spanien, Frankreich) mit unseren besten Freunden. Camping an der Seine. Über uns der Pariser Luftverkehr, nebenan eine Eisenbahntrasse und auf der Seine Containerschiffverkehr. Es war wirklich ruhig 😅. Zu viert haben wir von Paris so richtig viel gesehen, neben den gängigen Highlights auch ein paar Geheimtipps wie besondere Märkte und die Katakomben von Paris. Eine schaurig schöne gemeinsame Erinnerung .

Das letzte Mal waren wir zu „2 und einhalb“ 2002 in Paris. Unser Söhnchen durfte zumindest schon viel Geräuschkulisse der Metropole miterleben, zu sehen gabs für ihn noch nichts 😅. Das haben wir aber natürlich umsomehr gemacht. La Defense war diesmal ein neues Ziel, das Picasso Museum und das große Kaufhaus Galeries Lafayette mit seiner wunderschönen Architektur sowie dem genialen und kostenfreien Rundumblick über Paris.

Ja und dieses Frühjahr, achtzehn! Jahre später, wollten wir zu viert fahren, und wie auch 2002, mit der Bahn. 

Nun sitzen wir bei uns im Wohnzimmer und wir schauen einen Film über Paris: James Bond 007 – Im Angesicht des Todes. 🙈🙊

Gestern hatten wir Paris – Einführung im selben Zimmer. Drei wunderbare YouTube Tipps für allgemeines und vertiefendes Paris Wissen:https://m.youtube.com/watch?v=6zyWEsnOTnghttps://www.youtube.com/watch?v=PEW7Dfmj0AI https://www.youtube.com/watch?v=rRFRRGhn3FA

PS: wir starten einen neuen Reiseversuch im Herbst.




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